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Malta

Eine Mischung zwischen den Kulturen Englands und Arabiens, ein Land, auf das diese Aussage zutrifft gibt es tatsächlich - Malta. Das zurückhaltende Wesen der Engländer, "Five o`clock tea" und rot gestrichene Telefonzellen begegnen dem Reisenden ebenso wie die kehligen Laute des Maltesischen, die bunt bemalten Holzbalkone an den Häusern oder die blauschwarze Haarfarbe der einheimischen Bevölkerung. Daneben existieren die Überreste einer matriarchalischen, megalithischen Kultur, die auf der Welt einmalig sind.

Grabhöhlen und riesige Tempelanlagen entstanden bereits in der Steinzeit auf Malta und der Nachbarinsel Gozo und so ist hier die älteste freistehende Großstein-Architektur der Erde zu finden.

Um 1000 vor Christus wurde die maltesische Inselgruppe, die aus den Inseln Malta, Gozo und Comino besteht, sowie aus einigen unbesiedelten Inselchen, dann phönizische Kolonie und tatsächlich werden noch heute die bunten phönizischen Boote von den Fischern gebaut und auch zur Seefahrt genutzt. Bei den Römern hieß Malta dann Melita, die Honiginsel, danach gehörte es zum oströmischen Reich, bis es im fünften Jahrhundert von den Vandalen erobert, ab 870 von den Arabern beherrscht und 1091 wiederrum von den Normanen besiedelt wurde.

Auch die Staufer, das Haus Anjou und das von Aragón durften sich zeitweise zu den Besitzern des, verkehrsgünstig zwischen Afrika und Sizilien liegenden, kleinen Landes zählen. All diese Kulturen haben auf Malta ihre Spuren hinterlassen.

Der kleine Staat Malta ist leicht mit dem Flugzeug vom Festland aus zu erreichen, denn nahe der Haupttadt Valetta gibt es einen internationalen Flughafen. Das Mittelmeerklima, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und eine gut ausgebaute, tourstische Infrastruktur machen Malta zu allen Jahreszeiten zu einem lohneswerten Reiseziel.

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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