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Sehenswürdigkeiten auf Malta

Zu den frühesten Zeugnissen maltesischer Geschichte gehören die megalithischen Fundstätten Hagar Quim, die "Steine des Gebets"oder das Hypogäum, das aus den unterirdischen Kammern und Kultsälen einer riesigen Katakombe besteht. Die interessantesten Funde aus der Megalithkultur sind aber die tönernen oder steinernen, fettleibigen Muttergottheiten, die in einer Höhe von drei Zentimetern bis zu drei Metern gefunden wurden. Im Archäologischen Nationalmuseum von Valetta ist die bekanntete von ihnen, die "Vernus von Malta" zu bewundern. Die beeindruckendste Fundstätte ist die von Hal Tarxien, dessen Bezirk mehr als 5000 Quadratmeter umfasst und auf einer Klippe, hoch über dem Meer liegt. In die Steinmauern der Tempel sind gigantische Spiralen eingraviert, daneben fein gestaltete Tierbilder.

Eine der schönsten Städte Maltas ist das auf einem 185 Meter hohen Plateau gelegene Mdina, dem die Araber diesen Namen gaben. Die ganze Stadt ist ein einziges Schmückstück, auf einen Tagesausflug hierher sollte während eines Urlaubs auf Malta nicht verzichtet werden. Die Ruhe der mittelalterlichen Gässchen wird nicht vom Autolärm unterbrochen, die Frische der Luft nicht von Abgasen verpestet. Die Kathedrale St-Paul, von außen schlicht, wurde innen prächtig ausgestattet und ist ebenfalls einen Besuch wert.

Auch zum Erkunden der Hauptstadt Valetta sollte man sich mindestens einen ganzen Tag Zeit nehmen. Bedeutendstes Bauwerk ist der Großmeisterpalast des Johanniterordens, der im rechteckigen Straßennetz der Stadt einen ganzen Häuserblock einnimmt. Ein Teil des Palastes ist Besuchern zugänglich, doch auch heute noch finden hier wichtige Staatsempfänge und -bankette statt. Schräg gegenüber liegt eine der schönsten Kirchen Europas - die prächtig ausgestattete St- Johns Co-Cathedral. Berühmtestes Fort Valettas ist St.Elmo, das das Kriegs-Museum beherbergt und mit Filmen und Ausstellungen lockt.

 

 

 

 

 

 

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